Psychische Erste Hilfe
Einsatzkräfte machen häufig die Erfahrung, dass Notfallopfer, deren Angehörige und auch Notfallzeugen in Stress und Angst geraten. Diese Angst führt oftmals zu unangemessenem Verhalten, da die erhöhten Stresshormone Wahrnehmung und Denkvermögen einschränken und die Informationsverarbeitung im Gehirn insgesamt beeinträchtigen. Dadurch kann es nachfolgend zu Erkrankungen, wie z.B. der posttraumatischen Belastungsstörung kommen.
Um diesen Folgestörungen vorzubeugen, wurde analog zur medizinischen Ersten Hilfe die Psychische Erste Hilfe (PEH) entwickelt. Sie hat zum Ziel, die Betroffenen bereits auf der Einsatzstelle durch die Einsatzkräfte bestmöglich zu entlasten und damit eine verbesserte Verarbeitung des Ereignisses zu erreichen.
Die Psychische Erste Hilfe besteht aus einfachen, kleinen Maßnahmen, die parallel zur normalen Versorgung eingesetzt werden.
Das Seminar vermittelt, wie diese Maßnahmen aussehen, ergänzt dies durch nützliches Hintergrundwissen und zeigt, wie die PEH in verschiedenen Einsatzsituationen praktisch umgesetzt werden kann.
Stichworte:
Definition "Psychische Erste Hilfe" (PEH), Zielsetzung, Rechtliche Grundlage, Stressreaktionen, Traumatisierungen, Folgeerkrankungen, wie PEH leisten?,
Einsatzbeispiele: PIN, VU, Feuer, Vergewaltigung, Gewaltopfer, eingeklemmte Person, Hinterbliebene.
Dauer: | 1 Tag, 09:00 - 16:00 |
| Termin: | auf Anfrage |
| Leitung: | Gabriele Schmidt |
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